Sperrmüll anmelden: So funktioniert's

Altes Sofa, kaputter Schrank, Matratze: Für Sperrmüll gibt es zwei legale Wege — die Abholung durch die Stadt oder die eigene Fahrt zum Wertstoffhof. So läuft beides ab.

Was zählt als Sperrmüll?

Bewegliche Einrichtungsgegenstände, die nicht in die Restmülltonne passen: Möbel, Matratzen, Teppiche, Fahrräder. Kein Sperrmüll sind Bauabfälle (Türen, Fenster, Sanitär), Autoteile und Elektrogeräte — letztere haben eigene Annahmestellen.

Weg 1: Abholung anmelden

  1. Online-Formular oder Hotline des lokalen Entsorgers (Stichwort „Sperrmüll anmelden [Stadt]").
  2. Termin und Umfang angeben — viele Städte bieten 1–2 kostenlose Abholungen pro Jahr, sonst 20–50 €.
  3. Am Abend vorher bereitstellen: gut zugänglich am Gehwegrand, nicht früher (sonst droht ein Bußgeld wegen wilder Ablagerung).

Weg 2: Selbst zum Wertstoffhof

Schneller, wenn du ein Auto oder einen Anhänger hast: Sperrmüll wird an den meisten Höfen in haushaltsüblichen Mengen angenommen — Adressen und Öffnungszeiten im Verzeichnis.

Häufige Fehler (und Bußgelder)