Sperrmüll anmelden: So funktioniert's
Altes Sofa, kaputter Schrank, Matratze: Für Sperrmüll gibt es zwei legale Wege — die Abholung durch die Stadt oder die eigene Fahrt zum Wertstoffhof. So läuft beides ab.
Was zählt als Sperrmüll?
Bewegliche Einrichtungsgegenstände, die nicht in die Restmülltonne passen: Möbel, Matratzen, Teppiche, Fahrräder. Kein Sperrmüll sind Bauabfälle (Türen, Fenster, Sanitär), Autoteile und Elektrogeräte — letztere haben eigene Annahmestellen.
Weg 1: Abholung anmelden
- Online-Formular oder Hotline des lokalen Entsorgers (Stichwort „Sperrmüll anmelden [Stadt]").
- Termin und Umfang angeben — viele Städte bieten 1–2 kostenlose Abholungen pro Jahr, sonst 20–50 €.
- Am Abend vorher bereitstellen: gut zugänglich am Gehwegrand, nicht früher (sonst droht ein Bußgeld wegen wilder Ablagerung).
Weg 2: Selbst zum Wertstoffhof
Schneller, wenn du ein Auto oder einen Anhänger hast: Sperrmüll wird an den meisten Höfen in haushaltsüblichen Mengen angenommen — Adressen und Öffnungszeiten im Verzeichnis.
Häufige Fehler (und Bußgelder)
- Sperrmüll ohne Termin an die Straße stellen: wilde Müllablagerung, je nach Stadt bis zu mehreren hundert Euro.
- „Sperrmüll-Tourismus": Fremde Abfuhren nutzen ist unzulässig.
- Elektrogeräte in den Sperrmüll mischen — getrennt abgeben.