Was darf auf den Wertstoffhof?
Kurz gesagt: fast alles, was nicht in die Hausmülltonne gehört. Was genau angenommen wird — und was kostet — entscheidet aber der jeweilige Betreiber. Diese Übersicht zeigt die üblichen Regeln; die Annahmeliste deines Hofes findest du im Wertstoffhof-Verzeichnis.
Meist kostenlos für Privathaushalte
- Grünschnitt & Gartenabfälle — in haushaltsüblichen Mengen; große Mengen kosten oft.
- Elektrogeräte — vom Toaster bis zur Waschmaschine (Rücknahmepflicht nach ElektroG).
- Papier, Kartonage, Glas, Altmetall
- Schadstoffe — Farben, Lacke, Batterien, Energiesparlampen, Altöl (Mengengrenzen beachten).
- Altkleider, Schuhe, Bücher
Meist gebührenpflichtig
- Bauschutt und Baumischabfälle — Abrechnung nach Menge/Gewicht.
- Sperrmüll — je nach Kommune kostenlos oder gegen Gebühr; oft ist die Abholung die bequemere Alternative.
- Autoreifen, Dämmwolle, Gips
Wird fast nie angenommen
Restmüll, Asbest und andere gefährliche Baustoffe (Spezialannahme), Munition, Medikamente (Apotheke/Restmüll je nach Kommune), Autowracks.
Drei Dinge, die viele nicht wissen
- Wohnsitzbindung: Viele Höfe nehmen nur Abfälle aus der eigenen Kommune an — Ausweis mitnehmen.
- Elektrokleingeräte nimmt auch der Elektrohandel kostenlos zurück (ab 400 m² Verkaufsfläche, auch ohne Neukauf).
- Anlieferung sortiert spart Zeit und teils Gebühren: vorab nach Grünschnitt, Holz, Metall, Schadstoffen trennen.